Katharina, 26, Wien, Graz, Bayern, Eisenstadt, rauf, runter, Jause, Aussicht, weit und wieder weg

Ein guter Tag ist einer, wenn man das Haus verlässt und weiß, es geht in Richtung Berge. Und wenn man weiß, dass man im Rucksack eine g’scheite Jause dabei hat. Denn eine schöne Aussicht am Berg ist zwar das Highlight jeder Tour, aber nur, wenn man sie mit drei, vier Bissen der selbst mitgebrachten Kulinarik kombinieren kann. Das war schon immer so und wird auch immer so sein.

„Schuld“ an dieser Gewohnheit sind meine Großeltern. Als Mini-Kathi habe ich mich beim Aufstieg oft gefragt, warum ich mir das Schwitzen und Keuchen schon wieder antue. Aber ein Blick auf Omas Rucksack gab mir dann immer die Bestätigung: die Jause, eh klar.

Die Gründe, warum ich auf Berge steige, mögen sich seitdem ein bisschen verschoben haben, das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ich nach wie vor etwas gutes zu Essen mit dabei habe – egal, wie lange die Tour dauert und wohin sie führt.

Eigentlich sollte ich der Jause einen eigenen Beitrag widmen. Das wurde soeben auf die To-Do-Liste gesetzt.

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